Ethik im Sport, da denken viele sofort an das Thema Doping. Und in der Tat ist eine Anti-Doping-Kampagne der aktuelle Schwerpunkt der Arbeit von S20 in diesem Bereich. Doch die Frage, wie Sponsoren, Sportler und Verbände mit ihrer besonderen Verantwortung für den Sport und durch ihre Sportkarriere und -funktionen umgehen, umfasst noch weit mehr. Fairplay, Duale Karriere, Menschenrechte/Rassismus, Manipulation, Umweltschutz, das sind weitere Themen für die Arbeitsgruppe Ethik bei S20.
Beispiel Anti-Doping: Zur Sensibilisierung für das Thema Doping und dessen negative Auswirkungen auf Karriere, Gesundheit, soziales Umfeld und die eigene Glaubwürdigkeit entwickelte die Sponsorenvereinigung S20 gemeinsam mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA), dem Bundesministerium des Innern und dem Deutschen Olympischen Sportbund die Kampagne „Mit Doping ist alles umsonst“. Plakate, Anzeigen und Bandenwerbung setzen ein Zeichen im Kampf gegen Manipulation im Sport und für den sauberen Sport; eine Aufklärungs-Roadshow der NADA führt 2011 an zahlreiche Olympiastützpunkte. Für Sponsoren ist Doping ein ethisches und ein rechtliches Thema: In Sponsoring-Verträgen mit Sportlern und Teams gibt es eigens eine Klausel zu Dopingvergehen.
Beispiel Manipulation: In den Medien ist das Thema aktueller denn je – welche Spiele, welche Kämpfe, welche Rennen werden durch Bestechung manipuliert? Im Fußball und Handball wurden zuletzt zahlreiche Fälle vor Gericht verhandelt, in anderen Sportarten ist das Problem nicht weniger groß, gelangt nur seltener in die Öffentlichkeit. Wie gehen wir als Sponsoren damit um? Diese Frage behandelt S20 mit seinen und für seine Mitglieder.