DFB-Präsidium beschließt Strukturreform - Bierhoff wird "Superminister"

20.10.2017

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine tiefgreifende Strukturreform beim Weltmeisterverband beschlossen. Eine tragende Rolle kommt dabei Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff zu, der zu einem der vier Direktoren aufsteigt, die ab dem 1. Januar 2018 nur noch vier statt bislang sieben DFB-Direktionen leiten.

Der 49-Jährige zeichnet künftig für den Bereich "Nationalmannschaften und Fußballentwicklung" verantwortlich, in dem alle Maßnahmen rund um die Nationalmannschaften der Frauen und Männer sowie der U-Team des DFB geplant und umgesetzt werden. Bierhoff ist der Chef bei der "konzeptionellen Weiterentwicklung des Fußballs und dem Wissensmanagement, insbesondere durch die geplante DFB-Akademie", teilte der DFB mit.

Der stellvertretende Generalsekretär und Mediendirektor Ralf Köttker (47) wird wie bisher die Verbandskommunikation verantworten. Darüber hinaus übernimmt er als Direktor "Öffentlichkeit und Fans" künftig die Zuständigkeit für die neu hinzugekommenen Bereiche Gesellschaftliche Verantwortung des DFB und das Themenfeld Fanbelange.

In der Direktion "Finanzen und Interne Dienste" werden Personalangelegenheiten, Liegenschaften, Logistik und Recht zusammengefasst. Vorsitzender ist Ulrich Bergmoser (53), bislang Direktor Finanzen, Personalwesen, IT und Zentrale Dienste. Jörg Englisch (53), derzeit Direktor Recht und Sportgerichtsbarkeit, wird künftig den neu geschaffenen Posten Chefjustiziar innerhalb der Direktion Finanzen und Interne Dienste übernehmen und zudem als Compliance-Beauftragter des DFB fungieren. (sid)

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