Interessengemeinschaft Teamsport Deutschland

21.03.2017

In Hamburg hat sich die Interessengemeinschaft Teamsport Deutschland vorgestellt. Darin werden künftig fünf Verbände ihr Know-how austauschen. Ingo Weiss (Präsident Deutscher Basketball Bund), Franz Reindl (Präsident Deutscher Eishockey-Bund), Rainer Koch (Deutscher Fußball-Bund, 1. Vizepräsident - Amateure, Recht und Satzungsfragen), Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund) und Thomas Krohne (Präsident Deutscher Volleyball-Verband) präsentierten die gemeinsame Initiative der deutschen Mannschaftssportarten.

Das Ziel des Gremiums ist es, sich regelmäßig über aktuelle Themen des Sports auszutauschen und so gezielt nach außen zu wirken. Adressaten sind unter anderem Vertreter des deutschen Sports und die (sport-)politischen Institutionen, neben der Politik aber auch internationale Verbände, Sponsoren, Rechtehändler und Vermarkter sowie die nationalen und internationalen Profiligen und die Medien. Die Vorstellungskraft der Beteiligten geht in diesem Zusammenhang sogar soweit, perspektivisch gemeinsam Partner und Sponsoren zu finden, die sich branchenexklusiv über alle Verbände hinweg engagieren.

Dass es Überschneidungen mit anderen Interessenvereinigungen gibt, sehen die Verbandsoberen nicht als Gefahr. DFB-Vizepräsident Koch sagte dazu, dass Teamsport Deutschland „die Aufgaben der Vereinigung der Sportsponsoring-Anbieter (VSA), die die Interessen des DFB sowie auch der DFL vertritt, nicht berührt und auch keine Gegnerschaft, sondern ganz im Gegenteil eine partnerschaftliche und noch engere Zusammenarbeit mit dem DOSB angestrebt wird“. (sid)

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