Spitzensportreform: DOSB beendet Verbandsgespräche

18.07.2017

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat im Zuge der Reform zur Spitzensportförderung die Gespräche mit den Spitzenverbänden abgeschlossen. "Wir haben gestern das letzte und 31. Gespräch geführt. Der Austausch war sehr aufschlussreich", sagte Dirk Schimmelpfennig, im DOSB verantwortlich für den Leistungssport, im Trainingsleistungszentrum Kienbaum.

In den Gesprächen sei deutlich geworden, wie sich die Spitzensportverbände auf die neuen Anforderungen der Reform einstellen. "Viele Gespräche haben in einer neuen Qualität und Tiefe stattgefunden", meinte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Mit der Reform sollen die Ergebnisse der deutschen Athleten bei internationalen Großevents verbessert werden.

In der ersten August-Woche kommt es in Berlin zum Austausch zwischen DOSB und dem Bundesinnenministerium (BMI) als größter Geldgeber des deutschen Sports. Dabei geht es um die Neustrukturierung der Bundesstützpunkte, die Wettkampfplanungen sowie um den Sporthaushalt für die Jahre 2018 und 2019. Zuletzt hatte es deshalb Streit gegeben. Laut DOSB soll das Ministerium eine Etat-Aufstockung für 2018 von 39 Millionen Euro versprochen haben, bislang sind aber nur acht Millionen Euro eingebracht worden.

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