Spitzensportreform wird zur Hängepartie:

22.06.2017

Die Spitzensportreform wird zur Hängepartie. Ihr Herzstück, das Potenzialanalysesytem wird erst nach den Olympischen Spielen 2020 umgesetzt. Das Herzstück der umstrittenen Spitzensportreform, das Potenzialanalysesystem (PotAS), wird entgegen der ursprünglichen Planungen erst nach den Olympischen Spielen 2020 in Tokio umgesetzt. Das als Meilenstein des deutschen Sports gepriesene Gemeinschaftswerk von Deutschem Olympischem Sportbund und Innenministerium wird zur Hängepartie.

"Es war eine hochinformative und konstruktive Sitzung, die aufgezeigt hat, wie komplex der gesamte Prozess der Spitzensportreform ist. Vor allem was PotAS betrifft, ist nun klar, dass das für die Sommersportverbände bis Tokio nicht realisierbar ist", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann nach dem Treffen mit den Spitzenverbänden in der Hauptstadt: "Die Sache ist komplexer als angenommen." Damit rückt auch das grundsätzliche Ziel der Reform, mehr Medaillen bei Großveranstaltungen zu gewinnen, in weite Ferne.

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