Sponsoren stellen immer wieder fest, dass sie mit den Problemen, die sich aus dem Umgang mit dem Instrument Sponsoring ergeben, allein dastehen. Das hat nicht nur einen hohen individuellen Aufwand zur Folge, sondern fördert auch intransparente und willkürliche Strukturen in der Branche. Insbesondere in Bezug auf die Sponsoreninteressen gegenüber den Vermarktern, den Medien und der Politik, aber auch im Sinne der Anerkennung des Instruments an sich gilt es, Defizite zu kompensieren.
S20 ist ein Zusammenschluss einzelner Unternehmen, die das Kommunikationsinstrument Sponsoring strategisch und taktisch auf vielfältige Weise nutzen. Übergeordnetes Ziel von S20 ist dabei, die gemeinsamen Interessen und Positionen zu bündeln und mit einer Stimme gegenüber anderen Interessengruppen zu vertreten. Zu diesen anderen Interessengruppen zählen insbesondere politische Institutionen, vermarktende Organisationen und Rechteinhaber, die Medien, die Wissenschaft und im weiteren Sinne auch eine relevante Öffentlichkeit.
Für S20 spielt die öffentliche Wahrnehmung von Sponsoren und der positiven Einflüsse von Sponsoring eine wichtige Rolle. Kaum wahrgenommen oder gern übersehen wird zum Beispiel, dass die Kommerzialisierung des Sports heute auch eine zwingende Notwendigkeit zur Sicherstellung des Breitensports und der Nachwuchsförderung darstellt.
Als weiteres Ziel will S20 einen klaren Beitrag zur Weiterentwicklung und Professionalisierung des Sponsorings leisten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themengebiete Recht (Hospitality und Compliance), Wissenschaft, Ethik und Kultursponsoring.
In Bezug auf die Rechtevermarkter und Rechteinhaber, also in aller Regel die direkten Vertragspartner der Sponsoren, gibt es ebenfalls eine Fülle von Themen. Hierzu zählen beispielsweise Transparenz bei Preisen und Leistungen, quantitative und qualitative Standards, nachhaltige Dienstleistungen und Ressourcen und dergleichen mehr. Es gilt, ein Verständnis von gleichberechtigter Partnerschaften zu entwickeln und damit eine stärkere Wahrnehmung der gegenseitigen Interessen und Respekt diesen gegenüber.