S20 begrüßt Entscheidung des Kartellamtes

06.03.2019

Die Sponsorenvereinigung S20 begrüßt es sehr, dass die Werbemöglichkeiten für deutsche Athleten bei Olympischen Spielen erweitert werden. Wie in der letzten Woche mitgeteilt wurde, haben sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf Drängen des Bundeskartellamtes zu einer Lockerung der Regel 40 der Olympischen Charta bereit erklärt.

Die Charta besagte bisher, dass kein Athlet seine Person, seinen Namen, sein Bild oder seine Leistungen für Werbezwecke nutzen darf. Das Bundeskartellamt sorgt damit für eine Öffnung der bisher von DOSB und IOC stark beschränkten Werbemöglichkeiten deutscher Athleten und ihrer Sponsoren während der Olympischen Spiele.

„Die Athleten sind diejenigen, denen wir die besonderen olympischen Momente zu verdanken haben. Deshalb ist es richtig, dass endlich auch sie selbst finanziell profitieren können - und nicht nur die Verbände“, sagte S20-Vorstandsvorsitzender Stephan Althoff. Die Sponsoren förderten die Athleten und Teams oft jahrelang und trügen damit zu ihren Erfolgen bei, „aber bei Olympischen Spielen mussten wir immer außen vor bleiben. Das ändert sich nun zum Glück.“

In Zukunft können Athleten Fotos, die bei Olympischen Spielen während und abseits der Wettkämpfe aufgenommen wurden, für werbliche Zwecke mit ihren persönlichen Sponsoren nutzen. Auch können dabei olympische Begriffe wie "Medaille" oder "Gold" verwendet werden. Zudem dürfen Sportler Social Media viel freier bedienen und bestimmte Inhalte mit Grußbotschaften an Sponsoren versehen.

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