VSA und S20 im Schulterschluss bei wichtigen Themen

05.12.2019

S20 – The Sponsors` Voice - und die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter (VSA) trafen sich am Dienstag in der Münchner Allianz Arena zum strategischen Austausch und gemeinsamen Workshops. Im Fokus der Diskussionen stand die Frage, welche Aufgaben und Schwerpunktthemen die beiden Organisationen beim Sportsponsoring im Jahr 2020 begleiten werden. Dazu gehören CR und Sportsponsoring, die digitale Leistungsmessung und innovative Technologien.

Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge begrüßte im Talk mit Moderator Jochen Breyer das partnerschaftliche Miteinander und hob die hohe Professionalisierung im Sportsponsoring hervor.

Die S20 als Interessengemeinschaft namhafter Sportsponsoren und die VSA als Interessenvertretung der Rechtehalter zeigen mit der gemeinsamen Veranstaltung beispielhaft, wohin die Reise der Zusammenarbeit zwischen Rechtehalter und Sponsoren geht: Im Zentrum steht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Zielrichtung „Gemeinsam schreiben wir Geschichten“ – das Leitbild des Events in München.

VSA-Präsident und Hausherr Andreas Jung: „Sportsponsoring ist ein sehr wichtiges Element für die Kommunikation. Dabei ist Sponsoring mehr als Werbung. Wir senden mit der Veranstaltung ein klares Signal: Es geht darum, Sponsoring gemeinsam weiterzuentwickeln, die gemeinsamen Geschichten zu finden und umzusetzen. Sponsoring ist Partnerschaft.“

Josef Stadtfeld, stellvertretender Vorsitzender der S20: „Wir haben Interesse an dem Schulterschluss der beiden Organisationen S20 und VSA, denn es gibt genügend Themen, die uns beide beschäftigen – die können und sollten wir auch gemeinsam bearbeiten.“

CR, Leistungsmessung und Innovation

Beim Sponsoring spielt für die Unternehmen auch die gesellschaftliche Verantwortung eine Rolle, dieses Thema wird in den Sportorganisationen und Unternehmen immer nachhaltiger strategisch umgesetzt. Um dieses Themenfeld ging es bei einem Workshop der Veranstaltung

Josef Stadtfeld: „Strategisch angelegte Corporate Responsibility wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Nachhaltigkeit bedeutet, ökonomischen Erfolg mit sozialer und ökologischer Verantwortung zu verbinden. Und für das Sponsoring geht es darum, mit den CR-Abteilungen und anderen Abteilungen der Unternehmen einen gemeinsamen Weg zu gehen.“

Dass technologische Innovationen den Sport und das Sportsponsoring seit einigen Jahren verändern, steht außer Frage. Doch wie reagiert der Fan darauf, wenn es heute um „Targeting“ oder „Influencing“ geht und vieles nur noch digital abläuft? Im Workshop wurde klar festgehalten, dass Innovationen nur Mittel zum Zweck sein dürfen, dass sie Mehrwerte schaffen müssen für Sportler, Teams und Fans. Auch die Nahbarkeit der Sportler müsse erhalten bleiben.

Transparenz im Sportsponsoring

Mit einem Impuls zum Thema „Sportsponsoring – digitale Leistungsmessung“ wurde ein zentrales Thema beider Verbände zum Gegenstand der Diskussion gemacht. Die Vielfalt digitaler Formate als auch die verschiedensten technischen Möglichkeiten für Messungen und Daten sind eine Herausforderung bei der Vergleichbarkeit und Erfolgskontrolle digitaler Sponsoringaktivitäten. Mit der Einführung der DiPeC – der Digital Performance Card - im Jahr 2018 hat die VSA eine einheitliche und aussagekräftige Grundlage zur Bewertung von Sponsoring geschaffen. Die DiPec schafft und definiert eine Bewertungsgrundlage für zwei zentrale Werbekennzahlen: Reichweite und Interaktion.

Inka Müller-Schmäh, Geschäftsführerin der VSA: „Sponsoring ist die gute und richtige Antwort auf die Bedürfnisse in der modernen Unternehmenskommunikation. Es gilt nun auch für die Zukunft Methodiken und relevante KPIs für die Leistungsmessung zu diskutieren und so eine verlässliche Basis für fairen Wettbewerb innerhalb des Sponsoringmarktes und im Vergleich mit anderen Werbegattungen zu etablieren. Genau dazu haben wir heute konstruktiv und zukunftsorientiert diskutiert.“

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